Grüne, an die Fleischtöpfe!

Hochrangige Grüne sind empört, dass sie nach den bayerischen Landtagswahlen nicht der bevorzugte Koalitionspartner der CSU sind. Nun haben ja die Grünen die CSU mehrfach auf Landes- wie auf Bundesebene als nicht koalitionsfähig bezeichnet. Insoweit kann das einzige Argument, sich nun zu beschweren, das Verlangen nach Regierungsposten sein.

Aber auch das Streben an die Fleischtöpfe der Macht ist natürlich legitim. Solange es vegane Fleischtöpfe sind.

Verfassungsschutz umbenennen

Die Grüne Irene Mihalic fordert eine Neugründung des Verfassungsschutzes: „Die Vorgänge im Fall Amri und die spekulativen Äußerungen von Hans-Georg Maaßen zu Chemnitz zeigen einmal mehr: Es braucht beim Verfassungsschutz eine klare Zäsur und einen Neustart.“

Es ist natürlich richtig, dass der Verfassungsschutz skandalöse Vorgänge wie Attentate auf einen Weihnachtsmarkt und Zweifel an einem Internet-Video zu verantworten hat. Aber muss es gleich eine Neugründung, die natürlich alles besser machen würde, sein?

Vor einer so einschneidenden Maßnahme sollte man vielleicht erst das bewährte Mittel der Umbenennung anwenden. Damit haben schon andere erfolgreiche Institutionen wie die Bundesrepublik, das Arbeitsamt und die SED beste Erfahrungen gemacht.

Autoritäre Grüne

Wir Grüne haben da eine ganz klar Haltung: Mit uns kann man immer über ökologische und gerechte Politik reden, über anti-europäische und autoritäre Politik aber nicht.

So zitiert das ARD-Morgenmagazin Katharina Schulze, die derzeit irgendeinen Posten bei der bayerischen Grünen innehat. Auf dem dort verwendeten Bild grinst sie noch diabolischer als sonst. Erfolg macht wohl doch sexy.

Dass die Grünen nicht über autoritäre Politik reden wollen, ist klar. Autoritäre Politik gehört schließlich zum Markenkern der Ökobolschewisten – das würden sie nie in Frage stellen.

Grüne Stimmkreise

Die Grünen könnten bei der Landtagswahl mehrere Stimmkreise in Bayern gewinnen, vor allem in München. Das sagen derzeit einige Prognosen, auf die sich z.B. der Münchner Merkur stützt.

Ein Facebook-Bekannter von mir, seines Zeichens SPD-Enthusiast, hat sich darüber sehr gefreut. „Die #CSU hat sich in #Bayern sehr unbeliebt gemacht“, hashtagte er.

Dass ein Stimmkreis „grün wird“, bedeutet, dass es eine Chance dafür gibt, dass der Stimmkreiskandidat auf dem Wahlvorschlag der Grünen die meisten Erststimmen unter allen Bewerbern auf sich vereinigen kann, insbesondere mehr Stimmen als der CSU-Kandidat. So weit, so einfach. Aber wie kann eine solche Konstellation zustande kommen?

Zunächst einmal bedeutet es, dass die CSU deutlich Stimmen verliert. Das dürfte in erster Linie dadurch geschehen, dass der bayerische CDU-Landesverband zahlreiche Stimmen an die AfD abgeben muss. Die Umfragewerte sprechen insoweit eine deutliche Sprache.

Zudem müssen aber auch die Grünen Stimmen hinzu gewinnen, damit sie die CSU auch tatsächlich in diesen Stimmkreisen überholen können. Dass ihnen das gelingt, dürfte vor allem an der Marginalisierung der SPD liegen. Im Wettlauf der Rotgrünen nach links liegen die Grünen derzeit weit vorne. Sie ziehen die Stimmen des linken Lagers auf sich, sodass sie – was bei einer relativen Mehrheitswahl zählt – auch als Einzelpartei auf respektable Werte kommen.

CSU-Mandate sind also in Gefahr, weil die SPD verliert und AfD und Grüne gewinnen. Wenn man sich als SPD-ler darüber freuen mag, bitte. Die eigenen Ansprüche sind wohl schon sehr niedrig.

Grüne: Abschaffen

Es wird nicht reichen, die Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe zu ersetzen. Die Autos müssen von der Straße.

„Und wie soll ich dann zur Arbeit kommen?“ – „Gar nicht, Arbeit wird auch abgeschafft.“

Wenigstens konsequent…

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.radikale-mobilitaetswende-gruene-jugend-will-autos-abschaffen.ecd6cecf-3871-4a59-9158-f7e31f943572.html

Grüne Wissenschaft

„Der gefährliche Trend der Diffamierung von Wissenschaft nimmt weltweit zu. Und auch hierzulande werden wissenschaftliche Ergebnisse zur #Klimakrise oder der Genderforschung diskreditiert, verunglimpft oder geleugnet.

Wir stehen der Seite all derer, die für freie Wissenschaft und eine starke Zivilgesellschaft auf die Straße gehen.“

So hat es die Grüne Bundestagsfraktion auf Facebook verlauten lassen.

Sehr erfreulich übrigens die Kommentare: Praktisch alle der oben stehenden Kommentare sind negativ. Aber es ist kein Shitstorm, sondern eher ein Contradictionstorm, in dem rechtlich sachlich daran erinnert wird, dass die Grünen die Wissenschaft nur dann mögen, wenn es die ihrige ist.

Grüne verstoßen gegen Frauenquote

Die Grünen-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt hat einen neuen Partner, er ist Vizepräsident der EKD. Von ihrem Mann, einem pensionierten Pfarrer, lebt sie getrennt.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article163742792/In-der-EKD-sind-wir-uns-ja-automatisch-begegnet.html

Nicht, dass mir das nicht völlig egal wäre. Aber sie hat zwei Männer nacheinander? War da bei den Grünen nicht mal was mit Frauenquote?