Grüne, an die Fleischtöpfe!

Hochrangige Grüne sind empört, dass sie nach den bayerischen Landtagswahlen nicht der bevorzugte Koalitionspartner der CSU sind. Nun haben ja die Grünen die CSU mehrfach auf Landes- wie auf Bundesebene als nicht koalitionsfähig bezeichnet. Insoweit kann das einzige Argument, sich nun zu beschweren, das Verlangen nach Regierungsposten sein.

Aber auch das Streben an die Fleischtöpfe der Macht ist natürlich legitim. Solange es vegane Fleischtöpfe sind.

Bavaria One

Bayern ist ein Wirtschafts- und Wissenschaftsstaat. Das weiß jeder Bayer. In allen künftigen Technologien, die natürlich immer mehr international entwickelt werden, werden bayerische Unternehmen eine große Rolle spielen. Ob das die Deutschen, die nicht einmal einen Flughafen zuende bringen können und für die Windräder schon das Nunplusultra der Hochtechnologie sind, auch so sehen, interessiert niemanden.

Aber dieses Logo? Warum denn, bitte, dieses Logo!?

Europäische Freiheit

Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm will eine Art öffentlich-rechtliche Konkurrenz zu Google, Facebook und Youtube. Die Begründung dafür ist bemerkenswert: Das sei notwendig, weil amerikanische Angebote nicht den europäischen Freiheitsgedanken transportieren würde.

Aber es stimmt natürlich. Der traditionelle europäische Gedanke, dass Freiheit etwas Gefährliches ist, ist in den USA (noch) wenig bekannt.

Vorbild Bettina Wulff

Nach ihrer Trunkenheitsfahrt wurde verschiedentlich gesagt, Bettina Wulff hätte als in der Öffentlichkeit stehende Person doch eine Vorbildwirkung gegenüber Kindern. Ich weiß ja nicht – will ich wirklich, dass sich mein Kinder überhaupt die Ex-Gattinnen von Ex-Bundespräsidenten zum Vorbild nehmen?

Wobei ich gerade auf Wikipedia sehe, dass sie gar nicht seine Ex-Gattin ist. Die hatten sich nur mal getrennt, dann aber wieder zusammengefunden und sogar noch einmal geheiratet. So kommt’s eben, wenn man mit dem Lesen von Frauenzeitschriften im Rückstand ist.

Nachverhandlung

Was Frau Nahles wohl jetzt Frau Merkel sagt?

„Ähm… ja, ich weiß schon, dass ich der Beförderung von Herrn Maaßen zugestimmt habe. Aber jetzt wollen mich ein paar Lautsprecher auf der mittleren Führungsebene meiner Partei auf einmal lynchen, darum müssten wir das bitte neu verhandeln. Das konnte ich echt nicht ahnen, am Kabinettstisch hat sich das doch so vernünftig angehört. Und die SPD ist ja auch nicht bekannt dafür, dass sie dauernd irgendeinen populistischen Unsinn fordert und Köpfe rollen sehen will.“